Call: Alchemie

Einsame Naturwissenschaft, einsamere Literatur? Für die neue Ausgabe der metamorphosen suchen wir Beiträge aus jenen Laboratorien, in denen die DNA der Texte aufgerollt und neu zusammengesetzt wird, in denen Transmutation und Experiment an der Tagesordnung stehen. Es geht um die Alchemie – als Chiffre für das Rational-Irrationale der modernen »Hard Sciences«: also fortschreitende Naturbeherrschung einerseits, andererseits das Utopische, etwa in dem irrwitzigen Gedanken, Metall in Gold zu verwandeln.

Wir haben die großen Fragen: Wie lang wir leben, was wir essen, wie wir lieben, ficken und sterben wollen. Dabei kann es auch um den irrationalen Hype gehen, in den sich vorsichtig formulierte Vermutungen verwandeln können, um Geheim- und Pseudowissenschaften – und nicht zuletzt um die Frage, ob das fiktionale Schreiben in diesem Spannungsfeld mehr kann als nur zu floskeln: »Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden«.

Einsendeschluss ist: der 1. Dezember 2017
Per Mail an: redaktion@metamorphosen-magazin.de

Wir sind gespannt!